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Die innovative Technik der transparenten Medienfassade macht es möglich, dass sich die aufgespielten Bilder regelmäßig mit der dahinter liegenden Glasfassade und dem in der Bank stattfindenden Leben überlagern. Das technische Rückgrat der Medienfassade basiert dabei auf einer vor der Fassade hängenden Rahmenkonstruktion mit einer vertikal verlaufenden Lamellenstruktur.
In den Lamellen sind alle 6 cm jeweils 5 Leuchtdioden eingesetzt, die zusammen einen Bildpunkt (Pixel) ergeben. Die Lamellen sind in einem horizontalen Abstand von 7 cm an der Fassade befestigt und mit insgesamt 220.000 integrierten Leuchtdioden ausgestattet. Licht, Bilder, Schriften und Videos können so mit einer Auflösung von ca. 45.000 Pixeln dargestellt werden.
Trotz dieser im Vergleich zu heutigen Computerbildschirmen eher geringen Auflösung lässt sich durch die technische Ausstattung ein gutes Bild erzeugen. Die Fassade ist dabei in ihrer Leuchtkraft tageslichttauglich und lässt dennoch über 80 % des Tageslichtes in die dahinterliegenden Büroräume durchscheinen.
Mit Hilfe des Programms IMPP (Interactive Media Pool Platform) der Firma ag4 GmbH lässt sich die Bespielung der Medienfassade in besonderer Art und Weise steuern. Inhalte können so kontrolliert animiert und überblendet werden. Unabhängig von den üblichen Standards wie 4:3 oder 16:9 sind individuelle Bildformate und LED-Auflösungen frei wählbar. Die Bespielung wird auf diese Weise zu einem variablen Prozess und ermöglicht es, flexibel auf individuelle Anforderungen zu reagieren.